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DataBeyond unterstützt Südkorea bei der Verwertung von Siedlungsabfällen und der Abfallreduzierung.

DataBeyond unterstützt Südkorea bei der Verwertung von Siedlungsabfällen und der Abfallreduzierung.

Mar 12, 2026

 

I. Politisch getriebener Wandel: Das Deponieverbot von 2026 katalysiert Branchenveränderungen

 

In Südkorea zwingt die ab 2026 geltende umfassende Umsetzung des Verbots der direkten Deponierung von Siedlungsabfällen die traditionellen Abfallwirtschaftsmodelle an einen Wendepunkt. Angesichts stark steigender Gebühren für die Müllverbrennung und immer strengerer Umweltauflagen konzentrieren sich Kommunen und Betreiber auf eine zentrale Herausforderung: die Abfallreduzierung zu maximieren, bevor der Abfall überhaupt in die Verbrennungsanlage gelangt.

 

In Anlehnung an das südkoreanische Marktmodell „Staatliche Aufsicht + Professioneller Betrieb“ hat DataBeyond eine praxisorientierte, geschlossene Lösung zur Reduzierung von Fehlern eingeführt. Dieses System hat bereits an unserem Projektstandort in Chungju, Südkorea, beeindruckende Ergebnisse erzielt.

 

 

II. Die betriebswirtschaftliche Logik der Modernisierung von Sortierzentren: Erzielung von Kosteneinsparungen

 

Die Kernlogik dieses Modells ist höchst pragmatisch: Die Regierung legt Reduktionsziele fest, und professionelle Umweltunternehmen setzen diese um. Abfallreduzierung führt direkt zu finanziellen Einsparungen – durch das Entfernen minderwertiger Wertstoffe und Feuchtigkeit vor der Verbrennung können die Entsorgungsgebühren um 35 bis 50 % gesenkt werden.

 

Die optimale Umgebung für diese Reduzierung bieten Recycling-Sortierzentren. Anlagen mit einer Grundfläche von mindestens 100 Quadratmetern und einer Höhe von 8 Metern können intelligent nachgerüstet werden. Dies löst Südkoreas Probleme hinsichtlich Landknappheit und der langen Bauzeiten von Großanlagen ideal.

 

 

III. Projektstandort Chungju: Umgang mit Siedlungsabfallrückständen mithilfe der FASTSORT-AI-SPEC-Technologie

 

Am Projektstandort Chungju waren wir mit extrem problematischen gemischten Abfallrückständen konfrontiert.

 

In dieser 10.000 Quadratmeter großen Anlage werden täglich rund 20 Tonnen Material angeliefert. Die Zusammensetzung ist äußerst komplex: etwa 20 % Kunststofffolien, 60 % gemischte Hartkunststoffe und 20 % verschiedene Verunreinigungen wie Holz, Papier, Schwämme und Textilien. Unter diesen Bedingungen ist die herkömmliche manuelle Sortierung nicht nur ineffizient und kostspielig, sondern gewährleistet auch keine stabile und gründliche Trennung.

 

Um dieses Problem zu lösen, setzte der Standort das hyperspektrale optische Sortiersystem DataBeyond FASTSORT-AI-SPEC ein, das durch Automatisierung und intelligente Erkennung einen kontinuierlichen Prozess von der Abfallreduzierung bis zur Ressourcenreinigung ermöglicht.

 

Während des Sortierprozesses nutzt das System hyperspektrale Bildgebung mit 256 Bändern, um Materialströme in Echtzeit zu scannen. Es priorisiert die Entfernung sperriger Verunreinigungen wie Holz, Papier, Säcke und Schwämme, wodurch das Volumen schnell reduziert und die Reinheit des Materialstroms erhöht wird. Dieser Schritt senkt den Druck auf die nachfolgende Verarbeitung erheblich und schafft stabile Bedingungen für die anschließende Rohstoffrückgewinnung.

 

Anschließend ermittelt das System die Materialzusammensetzung der Kunststoffmischung. Mithilfe von KI-Erkennungsmodellen extrahiert es effizient farbige und transparente Kunststoffe (ausgenommen schwarze Kunststoffe). Selbst wenn diese Kunststoffe verunreinigt, flachgedrückt oder gefaltet sind, kann die KI von DataBeyond sie anhand ihrer Materialeigenschaften präzise identifizieren und trennen.

 

Die nicht recycelbaren schwarzen Rückstände werden schließlich verbrannt, während hochreine Kunststoffe wie PP und PE gesammelt und zu marktfähigen Recyclingrohstoffen verarbeitet werden. Gemischte Abfallrückstände, deren Entsorgung zuvor hohe Kosten verursachte, werden so in wertvolle Ressourcen umgewandelt.

 

Dieser Fall verdeutlicht DataBeyonds technische Vorgehensweise bei der Behandlung von Siedlungsabfällen: die Umwandlung von kostenintensiven, minderwertigen Abfällen in skalierbare, wiederverwertbare Ressourcen durch automatisierte, intelligente und digitale Systemdesigns. Durch die Integration von Abfallvermeidung, Aufbereitung im Produktionsprozess und Ressourcennutzung am Ende des Produktlebenszyklus haben wir ein robustes Kreislaufsystem nach dem Prinzip „Reduzierung – Aufbereitung – Ressourcenrückgewinnung“ geschaffen.

 

 

IV. Digitaler geschlossener Regelkreis: Transparente Verwaltung und Win-Win-Ressourcenrückgewinnung

 

Für die südkoreanische Regierung und die ansässigen Unternehmen bietet die DataBeyond-Lösung mehr als nur die Überwindung operativer Hürden. Sie stellt eine digitale Plattform bereit, die Gewicht, Reinheit und Reduktionsrate jeder Kategorie in Echtzeit erfasst. Dies schafft eine objektive Grundlage für Gebührenprüfungen der Regierung und die ESG-Berichterstattung von Unternehmen.

 

Von den pulsierenden Straßen Seouls bis hin zu verschiedenen autonomen Provinzen ist die Reduzierung von Siedlungsabfällen keine Option mehr, sondern Pflicht. Mit soliden und transparenten technischen Lösungen unterstützt DataBeyond südkoreanische Partner dabei, finanzielle Belastungen in ökologische Vorteile umzuwandeln und so eine echte Win-Win-Situation für Ressourcenrückgewinnung und Abfallvermeidung zu schaffen.

 

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